IOException.de » Sebastian Schimmel http://www.ioexception.de Ausgewählter Nerdkram von Informatikstudenten der Uni Ulm Wed, 19 Mar 2014 22:01:00 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.9.1 Beamer im Eigenbau – Teil 3 http://www.ioexception.de/2010/05/30/beamer-im-eigenbau-teil-3/ http://www.ioexception.de/2010/05/30/beamer-im-eigenbau-teil-3/#comments Sun, 30 May 2010 11:18:48 +0000 http://www.ioexception.de/?p=552 Nach langer Zeit melde ich mich zu diesem Thema auch mal wieder. Seit dem letzten Mal hat sich leider nicht viel an meinem Beamer verändert, da ich nach wie vor vor dem großen Problem, DVI zu LVDS oder VGA zu LVDS wandlen, stehe. Allerdings ist dies auch das einzige Problem, das ich hab. Würde das gelöst werden, könnte ich alles nehmen und in einer kleinen Kiste zusammenführen, um einen anständigen Beamer zu haben.

Trotz mehr oder weniger profesorischem Gehäuse, haben wir den Beamer in den letzten Monaten auf sein Durchhaltevermögen getestet. Hauptsächlich normale Videoabende. Jedoch haben wir uns es nicht nehmen lassen, das Champions League Finale darauf anzuschauen. Aber nicht nur das, sondern davor noch Halbfinale Eishockey-WM und danach noch bis halb 3Uhr Nachts weiter getestet.  Somit haben wir an diesem Abend eine Laufzeit von ca. 7h erzielt. Es traten keinerlei Probleme auf, eine dezente Hitzeentwicklung war zwar vorhanden aber nicht weiter wild, und wir haben auf eine Diagonale von ca 3m Fußball und Co geschaut.

Bisheriges Fazit: Auch wenn ich noch nicht das Optimum aus dem Ding geholt habe, bin ich damit sehr zufrieden und er hat bisher alles mitgemacht. Außerdem hab ich nun einen HD-Ready Beamer für wenig Geld und hab ihn selbst gebastelt. Dies ist viel toller als irgendwas zu kaufen.

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Teamprojekt Humanoid-Roboter (The Birth) http://www.ioexception.de/2010/05/30/teamprojekt-humanoid-roboter-the-birth/ http://www.ioexception.de/2010/05/30/teamprojekt-humanoid-roboter-the-birth/#comments Sun, 30 May 2010 11:16:52 +0000 http://www.ioexception.de/?p=544 Im Laufe eines Studiums muss man ja diverse Praktika machen. Eines davon steht dieses Semester nun auch bei mir an. Nachdem ich lange überlegt hab, ob für einen Nebenfach Medizin Informatiker nun OS im Eigenbau, Autonomous Underwater Vehicle oder Humanoid-Roboter am besten sei, entschied ich mich für letzteres.

Hierbei geht es um einen kleinen Graupner Humanoiden der Serie RB-1000. Diesem Humanoiden, getauft auf T-1000 aka Arnie, müssen wir in einem Teamprojekt das Gehen beibringen.

Arnie hat 21 Servos, 2 LED-Augen(rot) und einen Microkontroller, der an der Uni eigenständig entwickelt wurde, versehen mit einer Bluetooth-Schnittstelle und einem Gyroskop. In zwei Praktika zuvor wurden zwei Interfaces entwickelt, das eine in MatLab und das andere in C/C++. Derzeit können wir uns noch nicht ganz entscheiden, welches von beiden wir verwenden werden. Allerdings ist mir das C/C++ gerade noch lieber, da es weniger Probleme bereitet und von uns in – welch Einfalssreichtum – Skynet umbenannt wurde. Das schöne dabei ist, dass man beispielsweise ein Bashscript schreiben kann für die Ansteuerung und dann das ganze einfach an Skynet pipen kann.

Bisher bestand unsere Tätigkeit darin, Arnie erst einmal komplett zu entrümpeln. Wir haben unnötige Meter an Servokabel entfernt, die Stromversorgung neu angeschlossen, neue Schalter angebracht, die Batterie im Brustkorb durch ein passendes Netzteil ersetzt, was uns die Handhabung um mindestens 120% verbessert, die Interfaces gestestet und vorbereitet. Demnächst werden wir auch noch eine kleine Justierungsstation basteln, damit man ihn vor Inbetriebnahme immer optimal einstellen kann.

Natürlich haben wir auch schon ordentlich an ihm getestet was er kann und wie es geht. Hier sieht man ihn, wie er winkt.

This is only the beginning….

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Beamer im Eigenbau – Teil 2 http://www.ioexception.de/2010/01/27/beamer-im-eigenbau-teil-2/ http://www.ioexception.de/2010/01/27/beamer-im-eigenbau-teil-2/#comments Wed, 27 Jan 2010 06:46:09 +0000 http://www.ioexception.de/?p=382 Nachdem nun alle Teile vorhanden sind, kann man mit der Extraction des LCD-Panels beginnen. Nachdem man sämtliche Schrauben und Halterungen entfernt hat, liegt das Panel mit dem Backlight-Element frei. Nun muss man nur noch diverse Klebefolien entfernen und man hält das LCD-Panel in Natura in der Hand. Dies alles aber unbedingt sehr vorsichtig machen,evtl. mit Handschuhen, damit es nicht beschädigt wird.

Der Körper des Laptops fungiert als MultimediaCenter. Dies muss vorerst leider sein, da noch keine passende Lösung gefunden wurde, das LVDS LCD-Panel anders anzusteuern als über den Laptop, wie bisher. Falls jemand eine Idee hat, einfach kommentieren.  Bisher läuft auf dem Laptop Ubuntu mit XBMC.

Bei dem OHP habe ich nichts verändert, da ich diesen vorerst als Gerüst beibehalte. Bei Gelegenheit und viel Zeit werden alle Teile entnommen und unter Berücksichtigung der optischen Gesetze, in einen Kasten gebaut. Lediglich zwei Löcher werden für die Lüfterhalterung gesetzt.

Damit der Lüfter nicht ständig mit 12V fährt, habe ich mich für eine temperaturabhängige Steuerung entschlossen. Dabei wird die Temperatur zwischen OHP-Glas und LCD-Panel via eines NTC`s (Heißleiter) gemessen.  Somit wird der Stromfluss durch Veränderung des NTC-Wiederstandes geregelt.

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Beamer im Eigenbau – Teil 1 http://www.ioexception.de/2009/10/23/beamer-im-eigenbau-teil-1/ http://www.ioexception.de/2009/10/23/beamer-im-eigenbau-teil-1/#comments Fri, 23 Oct 2009 12:55:53 +0000 http://www.ioexception.de/?p=325 Es ist jedem durchaus bekannt, dass man mit Hilfe eines Overhaedprojektors (OHP) und einem LCD – Displays, eine durchaus vernünftigen Beamer basteln kann. Jedoch wollte ich dies selbst auch mal testen. Nach reichlicher Ueberlegung und ein klein wenig Planung hab ich mich an dieses Projekt gewagt. Als Grundlage verwende ich folgende Bestandteile:

  • OHP Medium 10K  (10.000Lumen, 575W Metalldampflampe, erstanden bei Ebay fuer 60€)
  • ein 4 Jahre altes Notebook Medium MD96500 (15,4″ ClearGlass Display)
  • Feinmechaniker-Schraubenzieher

Wie das Display extrahiert aussieht und man dies prinzipiell zusammenbaut, folgt im zweiten Teil.

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